Das NRW Car

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Der Designprozess

In den Gesprächen während der Meilensteintreffen ergaben sich viele Übereinstimmungen zwischen den definierten Zielkunden – durch die Forschung der anderen Lehrstühle – und den Erkenntnissen über die gesellschaftlichen sowie technischen Entwicklungen und Trends zur Mobilität aus der Sicht der Designer. In der sehr wichtigen Konzeptphase konnte durch diese Interdiziplinarität die Gestaltungsidee für das NRWCar sofort auf die Zielkunden und die technische Umsetzbarkeit hin überprüft werden. Für die Erstellung eines realistischen Zukunftsszenarios waren die Erkenntnisse zur Stadtentwicklung der Zukunft ebenfalls von Bedeutung. Die ersten konzeptionellen Ideen entwickelten sich anhand des Briefings zur Zielgruppe des Early Adopters und entsprechenden unterschiedlichen Gewichtungen der Ergebnisse aus der Designrecherche. So wurde zunächst die Wichtigkeit sich multimodal mit dem Fahrrad bewegen zu können als eine Hauptanforderung an das Fahrzeug festgeschrieben. Die größtmögliche Platzausnutzung trotz minimalster Fahrzeugmaße sowie eine innovative Lösung für 4 Passagiere sollten die Gestaltung des Fahrzeugs im Interieur bestimmen.

In der Entwurfsphase wurde das NRWCar in einem mehrwöchigen Prozess mit Hilfe von Proportionstests in den Werkstätten der Folkwang Universität und parallel als CAD Modell ausgearbeitet. Um die vielen Funktionen des Fahrzeugs zu visualisieren, waren analoge, digitale und animierte Darstellungen nötig. In den Modellbauwerkstätten von FORD wurde zudem noch ein 1:5 Maßstabmodell gefertigt.

Das NRWCar zeigt sich als ein kleines, elektrisches Fahrzeug – in beiden Ausstattungsvarianten – mit einem größtmöglichen Stauraum für max. 2 Fahrräder, Sportequipment, Einkäufe und alltäglich zu transportierende Dinge. Die Transformation vom 4-Sitzer mit Panoramasicht zum kleinen Van mit Laderaum wird ermöglicht, da die hinteren Sitze in Boden und Dach verschwinden können und sich der Beifahrersitz eingeklappt bis in die Front des NRWCars schieben lässt. In diesem Zustand ist der Transport von 2 Fahrrädern gleichzeitig möglich. Eine steile A-Säule und weit öffnende Türen kommen den Ansprüchen an bequemes Ein- und Aussteigen in den beengten Städten der Zukunft nach. Scheiben, die ihre Blickdurchlässigkeit verändern können, unterstützen das Konzept der Transformation und bieten die Möglichkeit, ein neues Stadtbild zu erzeugen. 4 cm kürzer als ein VW Up, hat das NRWCar das Ladevolumen eines Audi A6 Avant bei umgeklappter Rückbank und fast dachhoher Beladung und übertrifft damit die Wunschvorstellungen der Zielkunden. Das Exterieur ist freundlich, sportlich, das Interieur reduziert, modern und die sehr großen Fensterflächen bieten mit Rundumsicht mehr Sicherheit für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer im urbanen Raum.

Die Formen und die Funktionen des NRWCars wurden nach den Anforderungen, die durch die Zielkundenbefragungen definiert wurden, und durch die Aussagen der Ingenieure im Projektteam über die zukünftige technische Machbarkeit gestaltet.


Imagefilm

Die Idee des DesignStudios NRW im bewegten Bild

Herzlichen Dank an das Team der Firma LAVAlabs – Moving Images.


Innovationen

Im MiniClip werden die innovativen Funktionen des NRWCars visualisiert


Bildergalerie vom Fahrzeug


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