Testfahrten

Phase 1

In der Testphase mit dem BMWi3 stand in erster Linie der Umgang mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug im Vordergrund. Es wurde nicht nur das Fahrverhalten des Fahrzeugs, sondern auch das Fahrgefühl für Fahrer und Mitfahrer überprüft. Zudem zeigt der BMWi3 bereits eindrucksvoll, welche Innenraumlösungen denkbar sind, wenn das Fahrzeug von Grund auf mit einem Elektromotor konzipiert wird.
Wir haben zudem die Podiumsdiskussion “RuhrAuto” besucht, um Potenziale und Risiken der Elektroautos näher zu beleuchten.
Zum Ende hin wurde der BMWi3 soweit umgerüstet, dass eine Sicht auf den Fahrer nicht gegeben war, um eine Fahrt in einem autonomen Fahrzeug simulieren zu können. Diese fiel erstaunlich positiv aus. Es wurde schnell vertrauen in das Fahrzeug und den Fahrer gefasst, sodass im zweiten Teil sogar die Sicht auf den Verkehr genommen wurde und stattdessen mithilfe eines Projektors als Beschäftigung während der Fahrt das Surfen im Internet im Vordergrund stand.


Phase 2

In der zweiten Testphase mit dem BMWi3 wurden mögliche Anwendungsszenarien in einer abgeschlossenen Passagierkabine durchgespielt. Wichtig dabei war die Überprüfung der Platzverhältnisse, der Umgang mit digitalen Medien wie die Interaktion mit Screens oder Smart Devices und die Ausführung von alltäglichen Dingen wie das Essen und Trinken.

Wie auch in der ersten Testphase mit dem BMWi3 erwies sich das Fahren ohne Sicht auf den Fahrer oder den Verkehr als nahezu unproblematisch. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stellte sich zügig ein Vertrauen zum Fahrzeug bzw. zum Fahrzeugführer her, sodass der Einsatz eines autonomen Fahrzeugs für die anstehende Konzeptphase als Basis verwendet werden kann.